Erfolgreich gescheitert? Die Wahrheit hinter dem magischen Dreieck (238)

Output
Wie Projektteams den Blick auf den eigentlichen Nutzen bewahren können.

Wann ist ein Projekt wirklich erfolgreich? Reicht es aus, Termine einzuhalten, im Budget zu bleiben und alle Anforderungen umzusetzen? Oder entscheidet sich der wahre Erfolg erst lange nach Projektende? Und wenn ja – wie kann der aus einem Projekt heraus gesteuert und erreicht werden?

In dieser Folge spricht Thomas Wuttke mit Dr. Christopher Schulz über den Unterschied zwischen Output und Outcome. Während der Output – also die gelieferten Ergebnisse – vergleichsweise leicht messbar ist, stellt sich beim Outcome die wesentlich schwierigere Frage: Welche Wirkung entfaltet das Projekt tatsächlich?

Projekterfolg im Alltag


Anhand bekannter Beispiele und aktueller Erfahrungen aus Digitalisierungs- und Cloud-Projekten zeigen beide, dass kurzfristiger Projekterfolg und langfristiger Nutzen nicht immer zusammenfallen. Ein Projekt kann alle klassischen Kriterien erfüllen und dennoch später als Fehlinvestition betrachtet werden. Umgekehrt können Projekte, die zunächst als Misserfolg gelten, langfristig einen enormen Mehrwert erzeugen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie Projektverantwortliche den Blick auf das eigentliche Ziel bewahren können. Christopher Schulz plädiert dafür, nicht nur einzelne Liefergegenstände oder Arbeitspakete zu betrachten, sondern stets die angestrebte Wirkung im Blick zu behalten. Statt „eine Mauer zu bauen“ sollten Teams verstehen, dass sie an einer „Kathedrale“ arbeiten. Dabei wird deutlich, dass Visionen, Nutzen und Kontext keine abstrakten Managementbegriffe sind, sondern praktische Werkzeuge für den Projektalltag. Denn nur wenn alle Beteiligten verstehen, wozu ein Projekt dient und welchen Mehrwert es schaffen soll, können Entscheidungen entlang dieser Mission getroffen werden.

Eine Folge über Visionen, Hypothesen und die Frage, warum erfolgreiche Projekte manchmal scheitern – und gescheiterte Projekte am Ende erfolgreich sein können. Und warum es besser am besten wäre, wenn gar kein Scheitern vorkommt.

Weitere spannende Beiträge mit Bezug zu dieser Folge:

https://projektmanagementpodcast.com/output/

https://projektmanagementpodcast.com/ergebnis-ziele-nutzen/

outcome
Selbstmanagement-Impuls:
Erzeugen Sie für sich jeden Tag ein bisschen Outcome.

Quelle: Jürgen Lauber
https://www.linkedin.com/in/j%C3%BCrgen-lauber/

Jeder Tag bietet viel Output, auch ohne mein Zutun. Und die Zahl der Ablenkungen geht ins Unermessliche.

Aber ich habe die Wahl. Entweder im unendlichen Ablenkungs-Sumpf oder Tagesgeschäft zu versinken oder zumindest einen kleinen Teil des Tages in meine Ziele zu investieren.

Dazu brauche ich nur zwei Dinge:

1.: Ich muss mir über meine gewünschten Ziele im Klaren sein.

Und 2.: Ich verwende jeden Tag ungefähr fünf Minuten, um mir die Frage zu beantworten: Was kann ich heute tun, um diesen Zielen wieder einen kleinen Schritt näher zu kommen. Und das macht man oder frau am Besten morgens, ausgeruht und bevor alles losgeht.

Viel Spaß beim Reinhören!

Dr. Christopher Schulz


Website:
www.palladio-consulting.de

LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/dr-christopher-schulz/

Über Projektmanagementpodcast.com

Diese Projektmanagement-Podcast-Show entstand ursprünglich mal als kleines Hörspiel zwischen dem Abteilungsleiter König und dem Projektleiter Stein, die sich immer wieder in den langen Gängen der Pfefferminzia-Versicherung trafen und über das eine oder andere (Projekt-)managementthema philosophierten. Das tun sie auch noch heute, allerdings nicht mehr ganz so oft. Dafür sind neue Formate entstanden und inzwischen auch den Gängen der Pfefferminzia enteilt.

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Podcast #238, erstmals veröffentlicht am 24.06.2026

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